Reife Kakaofrucht am Baum in Guatemala

Zeremonieller Kakao aus regenerativen Projekten

Eine Frucht,
die verbindet.

Zeremonieller Kakao aus Agroforstwirtschaft –
von zwei Farmen in Guatemala direkt zu dir.

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Zwei Farmen, zwei Erlebnisse.

DaliLeo 100 % Kakao Ritual – Kakaoblock aus Criollo, 450 g
Criollo

DaliLeo100 % Kakao Block

Finca El Porvenir · Alta Verapaz

floral · mild · kaum bitter

42 €450 g
Cacao Jun Ajpu – zeremonieller Kakao aus Antigua, 450 g
Zeremoniekakao der Maya

Cacao Jun Ajpu

Werkstatt Antigua · Würziger Maya-Kakao

würzig
leicht scharf
mit Panela gesüßt

I · Die Krone

Kakao wächst im Schatten.

Unser Kakao wächst geschützt im Schatten anderer Bäume – als Teil einer Agroforstwirtschaft. Denn bei uns geht es nicht nur um Kakao, sondern um das ganze Ökosystem drumherum: Die Bäume spenden einander Schatten, halten mehr Wasser im Boden und schaffen ein Mikroklima, in dem Natur und Mensch gedeihen können.

Junge Kakao-Setzlinge, die aus der Bohne keimen Kakaofrüchte am Stamm, umgeben von dichtem Grün Lachender Mann mit Hut zeigt eine reife Kakaofrucht am Baum Zwei Hände halten aufgeschäumten Kakao in halbierten Kakaofrüchten
II · Unsere Produzenten

Zwei Farmen, ein Baum.

Derzeit vertreten wir zwei Kakaoproduzenten aus Guatemala. Beide bewahren ursprüngliche Sorten – und finden innovative Wege, sie weiterzutragen.

Lorenzo und Beronica von DaliLeo auf der Finca El Porvenir
Im Zentrum Guatemalas · Ursprünglicher Criollo

DaliLeo

Eine ausgelaugte Kaffeeplantage, wiederbelebt durch ein Kakao-Agroforstsystem.

Beronica und Lorenzo forsteten die Plantage auf und rekultivieren im Agroforstsystem den bedrohten Criollo-Kakao. Die Farm läuft mit eigenem Wasserkraftwerk – autark, von der Bohne bis zum Block.

Wandbild in der Werkstatt von Cacao Jun Ajpu in Antigua
Antigua · Silver Award 2018

Cacao Jun Ajpu

Ursprünglicher Kakao, individuell gewürzt und mit Feuer gesegnet.

Vor fast zwei Jahrzehnten kam Gg als Journalistin auf den Spuren der Maya nach Guatemala – und blieb. Heute ist sie Ajq’ij, eine Tageshüterin des Maya-Kalenders, und segnet jede Charge mit einer Feuerzeremonie.

III · Der Stamm

Vom Samen zum Block.

Ernte: reife Kakaofrucht am Baum
1

Ernte

Alle Kakaofrüchte werden per Hand geerntet und selektiert.

100 % Criollo
Fermentation: frische weiße Kakaobohnen in der Holzkiste, mit Bananenblättern abgedeckt
2

Fermentation

Die Bohnen fermentieren unter Bananenblättern und trocknen danach in der Sonne.

Sonnengetrocknet
Röstung der Kakaobohnen über offenem Feuer
3

Feuer

Über dem offenen Feuer werden die Bohnen von Hand geröstet – leicht, damit Charakter und Inhaltsstoffe erhalten bleiben.

Handgeröstet
Kakao wird auf der Steinmühle gemahlen
4

Stein

Anschließend werden die Bohnen bis zu 72 Stunden in Steinmühlen sehr fein vermahlen.

Mit Stein gemahlen
Fertiger Kakaoblock aus 100 % Kakaomasse
5

Block

Die durchs Mahlen erwärmte Kakaomasse wird mit all ihren Bestandteilen in Blöcke geformt.

0 Chemikalien
Maya-Feuerzeremonie mit Kakao
IV · Das Feuer

Die Tasse als Zeremonie.

Kakao war für die Maya mehr als ein Genussmittel:
ein Lebewesen, das sie – mit Dank, bewusst und langsam getrunken – in ihre Zeremonien einluden.

Zubereitung eines Kakaoblocks
  • 25–40 g Kakao pro Tasse, fein gehackt oder gerieben
  • mit heißem Wasser aufgießen, kräftig rühren und nach Bedarf würzen – uns gefällt Kardamom, Zimt und, wie ursprünglich bei den Maya, eine Prise Chili
  • zum Süßen gern Vollrohrzucker oder etwas Honig – oder pur, so wie er ist
Mehr über die Zubereitung erfahren →
Tasse zeremonieller Kakao in den HändenKakao wird in eine Tasse gegossen
Zwei Farmen aus Guatemala
Kakao aus Agroforst
ohne Chemikalien & Pestizide
In Steinmühlen gemahlen
mit natürlichem Kakaobuttergehalt
Ursprüngliche Sorten
& feine Aromen
V · Die Früchte

Reif für deine Tasse.

Derzeit findest du bei uns die Kakaoprodukte dieser beiden Farmen.
Der Shop wächst in naher Zukunft weiter – sei gespannt, wie sich unser Netzwerk weiterwebt.

Gut zu wissen

Häufige Fragen

Kurz beantwortet.
Ausführlicher auf der Seite Die Weisheit des Kakaos.

Was ist zeremonieller Kakao – und was unterscheidet ihn von Kakaopulver?

Zeremonieller Kakao ist die ganze, fermentierte und sanft geröstete Bohne, auf Stein zu einem Block gemahlen – mit allem, was drin ist, auch der Kakaobutter. Das übliche Kakaopulver ist in der Regel entölt und alkalisiert; dabei geht ein Großteil der Flavanole und des Charakters verloren.

Unser Kakao ist weder entölt noch alkalisiert – ohne Zucker und ohne jegliche Zusätze.

Was ist Rohkakao?

Der Begriff „Rohkakao“ steht in den meisten Fällen für einen Kakao, der schonend verarbeitet wurde: sanfte Röstung, keine Entölung, keine industrielle Verarbeitung. Wirklich roher Kakao ist selten – schon bei der Fermentation entstehen bis zu 60 °C, und danach wird der Kakao in der Regel geröstet, um die Schale der Bohnen zu lösen. Unsere DaliLeo Farm stellt auch einen ganz sanft fermentierten Kakao her, der so nah an roh ist, wie es geht.

Ein wirklich roher Kakao – ohne Fermentation und ohne Röstung – ist meist gar nicht gemeint, wenn von Rohkakao die Rede ist. Ein großes Thema, zu dem wir in Zukunft einen eigenen Artikel schreiben.

Wie viel Kakao brauche ich pro Tasse?

Zum Kennenlernen 20–25 g, für die tägliche Tasse 25–40 g, für eine Zeremonie 40–45 g.
Den Block fein hacken oder reiben und mit 125–200 ml heißem (nicht kochendem) Wasser verrühren, bis die Oberfläche glänzt.

Wir persönlich mögen ihn mit etwas weniger Flüssigkeit – dann wird er dicker, fast zähflüssig, und schmeckt lebendiger.

Macht Kakao wach? Enthält er Koffein?

Der Wachmacher im Kakao heißt Theobromin: mit Koffein verwandt, aber sanfter und länger anhaltend
– ohne Gipfel und Absturz. Koffein steckt nur in sehr geringer Menge drin, deutlich weniger als in einem Espresso.
Viele trinken ihn deshalb morgens statt Kaffee.

Wie schmecken die unterschiedlichen Kakaoprodukte?

Der Kakao von DaliLeo ist ein 100-%-Block, sanft fermentiert und sanft geröstet – dadurch mild und kaum bitter. Der natürliche Kakaobutteranteil gibt ihm eine cremige Note.

Cacao Jun Ajpu dagegen ist eine gewürzte Trinkschokolade, den Maya-Zeremonien nachempfunden: mit Zimt, Chili, Vanille und etwas Panela (Vollrohrzucker). Im Aroma würzig und wärmend, mit einer leichten Schärfe und zarter Süße.

Wer pur mag, nimmt DaliLeo; wer es gewürzt mag, Jun Ajpu.

Für wen ist Kakao nicht geeignet?

Bei Schwangerschaft, Herzproblemen, Bluthochdruck oder regelmäßiger Medikamenteneinnahme (vor allem Antidepressiva) bitte vorher ärztlich abklären.
Kakao ist ein Lebensmittel, kein Medikament – aber in zeremonieller Menge spürbar. Weniger ist oft mehr.

Wie bewahre ich den Block auf?

Kühl, trocken und dunkel – ein Vorratsschrank reicht, kein Kühlschrank nötig. Gut verschlossen hält der Block viele Monate. Ein heller Schimmer auf der Oberfläche ist Kakaobutter, die sich bei Temperaturwechsel absetzt – kein Qualitätsmangel.

Wo kommt der Kakao her – und wer verdient daran?

Von zwei Produzenten in Guatemala: der Finca El Porvenir von DaliLeo in Alta Verapaz und der Werkstatt von Cacao Jun Ajpu in Antigua. Ernte, Fermentation, Röstung, Mahlen und Verpackung passieren vollständig in Guatemala. Wir verkaufen die fertigen Produkte direkt – die Wertschöpfung bleibt im Ursprungsland.

Wie schnell wird geliefert?

Wir versenden aus Deutschland. Innerhalb der EU dauert es in der Regel 2–3 Werktage; wir liefern auch nach England und in die Schweiz. Versandkosten und Zahlungsarten siehst du im Warenkorb.

VI · Die Wurzeln
Marc und Bruno vor der Pyramide von Gizeh im Gegenlicht

Wir sind Marc & Bruno. Wir folgen unserem Flow, stellen uns den Herausforderungen unserer Zeit und teilen, was wir dabei erleben. In Filmen, Projekten und Begegnungen.

“We see a future where we live as one, when you see it too the future has begun.”

Marc & Brunoeinfach.jetzt · Kakaw.network

Post vom Baum

Ernten, neue Produkte, Zeremonien – selten, aber mit Liebe.